Woche 11

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Im dritten Monat hat sich der Fötus gut in der Gebärmutter eingerichtet, Organe und Organsysteme verbinden sich untereinander immer mehr, und Gehirn und Nervenbahnen beginnen eine wichtige Rolle zu spielen. Der Mutterkuchen ist so gut entwickelt, dass alle Hormone, die während der Schwangerschaft benötigt werden, aus seinen Zellen gebildet werden. Er produziert aber nicht nur lebenswichtige Hormone, sondern besorgt auch den ganzen Austausch von Nährstoffen und Abfallprodukten. Im embryonalen Zustand findet die Blutbildung im sogenannten Dottersack statt. In ihm werden die Blutstammzellen gebildet. Schon in der elften Woche hat der Dottersack ausgedient und Ende des zweiten Monates werden die Blutkörperchen bereits in Leber und Milz und in geringem Maß in den Lymphknoten gebildet. Bald beginnt auch das Knochenmark des Fötus mit der Produktion der Blutkörperchen. Die weissen Blutkörperchen aus dem Knochenmark müssen zur weiteren Entwicklung zu den Lymphknoten und zu sog. Brustdrüse, dem Thymus geführt werden.

Normalerweise ist ein Fötus keinen Infektionen ausgesetzt, da weder Bakterien noch Viren den Filter des Mutterkuchens passieren können. Das geschieht nur in Ausnahmefällen. Das Bemerkenswerte ist, dass ein fünf Monate alter Fötus sich selbst gegen Infektionen wehren kann, weil er frühzeitig auf eine eigene Immunabwehr vorbereitet wurde.

Quelle: Lennart Nilson, Ein Kind entsteht

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13.08.98
Nachdem ich mir bereits das Krankenhaus ausgesucht habe, in dem ich entbinden will, habe ich mich heute für eine Hebammengemeinschaft, den Hebammenladen in Groß-Umstadt entschieden. Er wurde mir von Barbara, einer Bekannten aus der Krabbelgruppe ans Herz gelegt.

Ihr könnt meine zukünftigen Hebammen auch im Internet besuchen:

Meine Hebammen in Groß-Umstadt

15.08.98
Leider geht es mir nicht sehr gut. Ich habe mich wohl mit den Vorbereitungen und der Feier von Dieters Geburtstag zu arg übernommen. Ich habe starke Krämpfe und nehme vorsorglich Magnesium. Ich war nicht beim Gynäkologen und hoffe, auch nicht hinzu müssen. Ich mache nur das Nötigste im Haushalt und lege mich heute hin, wenn Jule schläft. Heute Nachmittag kommt Karen und hilft mir, den "Rest vom Fest" zu beseitigen. Ich muss also nichts schweres tragen. Ich bin froh, dass ich so eine Freundin habe. Durch sie habe ich immer die Sicherheit, dass Jule gut versorgt ist, wenn ich mal nicht kann. Und bisher konnte ich jeden Besuch beim Frauenarzt in Ruhe angehen, da sie sich um Jule gekümmert hat. Jule und Karens Sohn Timo sind dicke Freunde.

Und damit es alle wissen: KAREN - ICH DANKE DIR!!! DU BIST EIN SCHATZ

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